Was tun bei 'Schmerzen'?

Schmerz kann unterschiedliche Ursachen und Erscheinungsformen haben, daher sind diese auch bei der Anwendung von Hausmitteln zu berücksichtigen.

Hier einige Beispiele:

  • Zahnschmerzen können durch Auflage von Nelken auf den schmerzenden Zahn gelindert werden.
  • Kopfschmerzen: Zur Vorbeugung empfehlen sich z.B. Bewegung an der frischen Luft und die Vermeidung von Haltungsfehlern beim Sitzen (z.B. am Schreibtisch). Kommt es doch einmal zu unangenehmen Spannungskopfschmerzen, hilft Pfefferminzöl. Großflächig auf die schmerzenden Stellen im Bereich von Schläfen und Stirn eingerieben, lässt der so genannte Kopfschmerz vom Spannungstyp häufig schon bald nach.
  • Schmerzen in Folge von Prellungen, Quetschungen, Verstauchungen und Gelenkbeschwerden lassen sich gut mit Arnika lindern. Am wirkungsvollsten ist ein Extrakt aus ihren Blüten. Dieses kann in Form von Salben oder als Hautumschlag angewandt werden. Arnika empfiehlt sich wegen ihrer Giftigkeit ausschließlich zur äußerlichen Anwendung.
  • Regelschmerzen lassen sich durch Auflage von warmen Wickeln auf den Unterleib lindern. Durch Erweiterung der Blutgefäße und daraus resultierende bessere Durchblutung trägt die Wärme zur Entspannung und Entkrampfung bei.
  • Diversen Schmerzarten kann man durch das Halten von Haustieren entgegenwirken. Hunde, Katzen und andere Haustiere tragen dazu bei, dass Menschen besser mit ihren (chronischen) Schmerzen fertig werden. Wenn man ein Tier streichelt, produziert das Gehirn sofort körpereigene Substanzen, die den Schmerz hemmen, so die Deutsche Schmerzliga. Auf diese Weise können auch die vierbeinigen Hausbewohner erheblich zu einem besseren Lebensgefühl ihrer menschlichen Freunde beitragen.